Richard Prause: 29.03.2012

„Gratulation an Deutschlands Damen . . .“

Hut ab vor Deutschlands Damenteam. Zwei Jahre nach dem sensationellen Bronze von Moskau stehen Wu Jiaduo, Kristin Silbereisen, Irene Ivancan, Zhenqi Barthel und Sabine Winter unter den Top 8.

Die höchst unangenehme Hürde Nordkorea wurde mit 3:1 recht souverän genommen und im Viertelfinalduell gegen Titelverteidiger Singapur hat man ja nun wirklich nichts zu verlieren.

Ein wenig leid tun mir die jungen Damen von Rumänien. Das Achtelfinal-K.o. gegen Polen (2:3) kam auf höchst unglückliche Art zu Stande. Zwar agierte Daniela Dodean mit zwei Siegen und ihrem ersten Erfolg über Polens Nummer 1 Li Qian in großer Form, Bernadette Szocs erwischte aber einen rabenschwarzen Tag und zu allem Überdruss ging Elisabetha Samara mit einer Knieverletzung in die Begegnung. Die verschlechterte sich während des Spiels weiter und im entscheidenden letzten Einzel gegen Grzybowska war sie dann im wahrsten Sinn des Wortes stehend k.o.

Bei den Herren steigen am Freitag die „programmierten Finalisten“ China und Deutschland in das Medaillenrennen ein.
China bekommt es im Viertelfinale mit Österreich zu tun und nichts deutet trotz bisher solider Leistungen der Österreicher darauf hin, dass die chinesische Mauer fallen könnte und auch Deutschland sollte mit Schweden eine lösbare Aufgabe vorfinden.

Ein Knüller könnte das Viertelfinale zwischen Korea und Taiwan werden. Schon in der Gruppenphase trafen die beiden Teams mit dem groß aufspielenden Youngster Chen Chien-An (auf Seiten Taiwans) aufeinander und Korea geriet schwer ins Wanken. Dieses „Re-Match“ birgt also einigen Zündstoff.


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