Richard Prause: 27.03.2012

„Es wird ernst . . .“

Respekt vor Österreich – obwohl Leitwolf Werner Schlager bisher nicht eingesetzt werden konnte, stehen bisher in drei Partien drei Siege zu Buche. Vor allem die Erfolge über Frankreich (3:0) und Taiwan (3:1) sind beachtlich.

Deutschland und China ziehen weiter einsam ihre Kreise, aber auch Korea und Japan scheinen sich gefangen zu haben nach den Wacklern gegen Taiwan (Korea) bzw. Aussetzern gegen Polen (Japan). Heute präsentierten sich beide Mannschaften bei ihren Siegen gegen Frankreich bzw. Kroatien wieder von ihrer Zuckerseite.

Deutschland und China, davon kann man ausgehen, steuern einem souveränen Gruppensieg entgegen, Korea (gegen Österreich und Ungarn) und Japan (gegen Russland und Slowakei) müssen am Mittwoch allerdings noch Farbe bekennen.

Bei den Damen zeigt sich China bisher in unantastbarer Form. An den ersten drei Tagen wurde nicht ein einziger Satz abgegeben und Rumänien wird trotz weißer Weste nach drei Tagen den Gigant aus Asien auch nur schwer aus der Reserve locken können.

Aus europäischer Sicht erfreulich, dass der Europameister Niederlande bislang ohne Niederlage blieb, Mittwoch kommt es aber zum Showdown mit Titelverteidiger Singapur.

Die WM in Dortmund bietet aber auch in der „zweiten Ebene“ hochklassigen Sport. Nationen wie Indien, Brasilien, England, Ägypten und einige Einzelspieler wie zum Beispiel der Australier William Henzell oder Noshad Alamiyan (Iran) zeigen sich weiter verbessert und können viele der arrivierten Spieler mehr als nur ärgern.

Ich würde mir wünschen, dass nicht nur zwei Mannschaften in die ersten Division aufsteigen, sondern eventuell vier, damit diese Nationen auch die Möglichkeiten bekommen, sich bei einer Mannschafts-WM mit den Besten der Welt messen zu können.


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