Richard Prause: 24.03.2012

„Die WM der vielen Fragezeichen . . .“

Jetzt sind also alle Nationen eingetroffen in Dortmund. Die Fieberkurve steigt und ich freue mich, dass es jetzt los geht mit der Liebherr-Mannschafts-WM in der Westfalenhalle. Wie nicht anders zu erwarten ist China mit dem größten Aufgebot angereist. Ein riesiger Tross an Spielern, Trainingspartnern und Betreuern – nichts soll aus der Sicht Chinas dem Zufall überlassen werden.

Jetzt beginnt einmal die Gruppenphase – das gegenseitige Beschnuppern. Es wird erste Hinweise darauf geben, wer sich in welcher Form befindet.

Und es gibt eine Reihe von Fragezeichen:

Wie haben zum Beispiel die deutschen Spieler die Belastung aus den jüngsten Europapokalspielen weggesteckt?

Wie schnell schaffen es die Spieler und Spielerinnen aus Asien, sich einzugewöhnen, wobei man davon ausgehen kann, dass die Spielbedingungen in Dortmund optimal sein werden?

Bei den Damen drängt sich natürlich die Frage auf, ob es die Spielerinnen aus China schaffen werden, die Scharte aus 2010 (als man im Endspiel gegen Singapur verlor) auszuwetzen. Wie auch immer: Auch hier zeichnet sich ab, dass Singapur erster Herausforderer von Chinas Damen sein wird.

Noch eine Frage stellt sich natürlich: Können Deutschlands Damen die Medaillen-Sensation von Moskau 2010 wiederholen? Zu gönnen wäre es einem europäischen Team auf jeden Fall, hier wieder ganz vorne mitmischen zu können. Neben Deutschland kommen dazu aus meiner Sicht am ehesten die Niederlande oder eventuell auch Rumänien in Frage.

Also, lasst uns beginnen – freuen wir uns auf eine große Weltmeisterschaft.


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