Dirk Schimmelpfennig: Vorschau

"Es gibt keine Garantie auf eine Medaille"

Butterfly-Partner Deutschland geht mit seinen Nationalmannschaften der Herren und der Damen aussichtsreich in das Rennen um vordere Platzierungen. Die Männer des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) sind als WM-Finalist von Moskau 2010 und Olympia-Zweiter von Peking 2008 Herausforderer Nummer eins des Goldmedaillenfavoriten China. Die Frauen peilen nach ihrem sensationellen Medaillengewinn vor zwei Jahren diesmal als erstes Etappenziel das Viertelfinale an. Als Butterfly-Experte analysiert Dirk Schimmelpfennig während der WM täglich die Matches, die nächsten Gegner und die aktuelle Gesamtsituation der deutschen Nationalteams.

Samstag, 24. März: "Es ist gut, dass es nun morgen endlich losgeht. Die Spieler brennen auf ihre ersten Matches. Und gleich der erste Sonntag wird ein Wegweiser für uns, denn beide Teams müssen je zwei Spiele bestreiten. Nach den Spielen der Herren gegen Tschechien und Spanien sowie den Matches der Damen gegen Frankreich und Polen werden wir schon ein wenig mehr über unsere Form wissen.

Ziel bei den Herren ist der Gewinn einer Medaille. Das würde auch der Setzung der Spieler in der Weltrangliste entsprechen. Der Einzug in das Halbfinale ist unser primäres Vorhaben, aber natürlich werden wir auch versuchen, das von allen erhoffte Traumfinale gegen China zu erreichen. Je heller die Medaille glänzt, umso besser. Aber leider gibt es keine Garantie auf Edelmetall, deshalb müssen wir uns zunächst voll und ganz auf die Gruppenphase konzentrieren. Wir werden auf Teams treffen, gegen die uns schwere Spiele bevorstehen.

Bei den Damen ist die Situation eine andere: Wir wissen, dass eine Sensation nur möglich ist, wenn alles stimmt. Der Knackpunkt wird erst einmal sein, das Viertelfinale zu erreichen. Das ist schwer genug, aber es ist ein realistisches Ziel. Wenn man einmal unter den besten Acht steht, dann kann man auch mal so eine Platzierung raushauen wie bei der WM 2010 in Moskau. Dazu müssen wir aber mit allen Spielerinnen an das Leistungslimit rankommen.“


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