ITTF Peace And Sport Project

ITTF Peace and Sport Cup

Länder, die durch ihre ideologischen und politischen Differenzen gespalten sind, einige unverändert stark, und einige im Laufe der Zeit spürbar weniger, standen am Dienstag, den 22. November 2011 Seite an Seite in der Aspire Academy in Doha.

Zehn Mannschaften nahmen am allerersten “Peace and Sport Cup” teil.

Dabei waren die Demokratische Volksrepublik Korea, die Republik Korea, Volksrepublik China, Japan, Indien, Pakistan, Russland, die Vereinigten Staaten von Amerika, Frankreich sowie Gastgeber Katar. Jedes Land stellte eine Spielerin und einen Spieler in einem Herren- und einem Damen-Doppel-Wettbewerb.

Der Wettbewerb sorgte während des zweitägigen Programmes für den erfolgreichen Abschluss.

Am ersten Tag erlebten die Teilnehmer einen Besuch einer örtlichen Schule mit anschließendem Abendessen im Ritz Carlton Hotel. Seine Exzellenz, Sheikh Saoud Bin Abdulraman Al-Thani, der Generalsekretär des Katar Nationalen Olympischen Komitees, Willi Lemke, der Sonderberater der Vereinten Nationen, der Generalsekretär für Sport, Entwicklung und Frieden, Joël Bouzou, der Präsident und Gründer von „Sport and Peace“ und Adham Sharara, der Präsident des International Table Tennis Federation und Spitzenspieler des Tischtennissports waren dabei.

Peace and Sport, "L’Organisation pour la Paix par le Sport” ist eine neutrale, internationale Organisation mit Sitz im Fürstentum Monaco unter der Schirmherrschaft von H.S.H Prinz Albert II von Monaco.

Das erklärte Ziel ist, den Sport als Mittel zu nutzen, um Frieden in Gebieten der Welt zu fördern, die unter Konflikt oder extremer Armut gelitten haben.

In Doha übernahm Tischtennis eine führende Rolle, diese Ziele zu realisieren und zwar auf ähnliche Art und Weise wie 40 Jahren zuvor, als die Tischtennismannschaft der Vereinigten Staaten eine Einladung aus China annahm und damit die Beziehung zwischen den Vereinigten Staaten und China aufzutauen begann.

Vier Jahrzehnte später wiederholte sich die „Ping-Pong-Diplomatie“ in Doha und Butterfly spielte dabei eine bedeutende Rolle.

Im Mittelpunkt stand, dass sich die Demokratische Volksrepublik Korea und die Republik Korea zusammenschlossen. Sie taten dies mit großer Freude und sorgten damit insgesamt für eine harmonisierende Wirkung.

Die Nationalmannschaften beider Länder sind Butterfly Partner.

In Doha bereitete der Schmetterling seine Flügel aus, er schaffte Harmonie zwischen zwei unterschiedlichen Ideologien, geografisch begründete Trennungen wurden überschritten, der kalte Krieg wurde zu den Geschichtsbücher gelegt; Frieden herrschte durch Sport, durch den Tischtennissport.


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