31. Mai 2011

Was den „Exoten“ noch fehlt

09.05.2011 01:27

Was den „Exoten“ noch fehlt

Der erste Tag der Weltmeisterschaft in der Ahoy-Arena liegt hinter uns.

Ein Tag, an dem es interessant war, auch Mal etwas mehr zu zuschauen. Die Intensität in der Qualifikation ist doch auch recht hoch, es gibt lautstarke Anfeuerungen und jede Menge an Ehrgeiz und Emotion.
Mir ist auch aufgefallen, dass sehr viele schöne Ballwechsel gespielt wurden, dass es phasenweise wirklich Bälle auf gutem Niveau gab.
Der entscheidende Unterschied zu den Großen des Tischtennissports besteht aber im relativ schwachen Niveau bei Aufschlag und Rückschlag.
Wenn die Spieler aus der Qualifikation gegen bessere Spieler in längere Ballwechsel kämen, dann wäre schon einiges zu sehen. Aber der Aufschlag sollte bei diesen noch zu entwickelnden Nationen, die aber ungemein wichtig sind für unseren Sport, dringend verbessert werden.
Was mir am ersten Tag der Qualifikation auch noch aufgefallen ist: Diese Spieler haben ungemein viel Spaß beim Tischtennis spielen. Im Umkehrschluss heißt das leider aber auch, dass sie noch zu wenig intus haben, dass es in Wahrheit um einen Wettkampf geht, bei dem man darauf schauen muss, irgendwann den Punkt zu machen.
Mein genereller Aufruf an die Spieler und Trainer der Tischtennis-Entwicklungsländer: Neben der technischen Ausbildung und dem Fokus auf den Körper in erster Linie an Aufschlag und Rückschlag arbeiten.

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