31. Mai 2011

Die ersten Sensationen

11.05.2011 10:40

Die ersten Sensationen

Der erste Hauptrundentag bei der Weltmeisterschaft in Rotterdam liegt hinter uns:

Es kam, wie es (fast) kommen musste. Die ersten Überraschungen sind tatsächlich eingetreten.
So musste sich etwa Christian Süss dem Nordkoreaner Jang Song Man 3:4 beugen – der war schwer einzuschätzen, weil er fast nie international spielt und durch seinen Mix aus Abwehr und Angriff Christian vor große Probleme gestellt hat.
Robert Svensson hat einen überraschenden Erfolg über Kenta Matsudaira gefeiert (4:3). Bei dem muss man die spezielle Drucksensation erwähnen. Die Japaner Matsudaira, Seiya Kishikawa und Kaii Yoshida liegen in der Weltrangliste ganz eng beisammen und schließlich geht es hier bei der WM ja auch um die Fixplätze für Olympia 2012. Das muss man erst wegstecken – oder eben nicht.
Der Österreicher Stefan Fegerl hat seine aufsteigende Tendenz ein weiteres Mal unter Beweis gestellt. Er hat mit Marcos Freitas (4:2) einen jener Spieler aus dem Turnier genommen, die auf direktem Weg nach London wollten. Die Niederlage gegen Fegerl war ein schwerer Rückschlag für ihn. Für seinen Bezwinger aus Österreich aber ein weiterer kleiner Schritt in die richtige Richtung.
Dann fiel noch auf: Tiago Apolonia gegen Allen Bentsen 3:4 – Bentsen ist ja schon ein etwas älterer Spieler, der noch immer eine beachtliche Qualität hat. Wie auch andere Routiniers unter Beweis gestellt haben, dass Erfahrung oftmals über die Jugend triumphiert: Schlag nach bei Zoran Primorac, Jörgen Persson, Jean Michel Saive oder He Zhiwen – allesamt sind sie über, klar über oder zumindest um die 40 Jahre und allesamt stehen sie hier in der zweiten Runde. Das verdient Respekt.

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