31. Mai 2011

„China gegen den Rest der Welt“

11.05.2011 11:02

„China gegen den Rest der Welt“

Marios Amizic – Fokus WM 2011 – Tag 3

„Leider hat eine ganze Reihe an Meetings heute verhindert, dass ich aufmerksam dem Turnier folgen konnte. Aber immerhin blieb Zeit, einige Auftritte der Chinesen zu beobachten, die in ihren Spielen meine Befürchtungen für den Turnierverlauf unterstrichen haben. Alle wirken auf den Punkt genau topfit, wie fast immer in der Vergangenheit. Das wird es für meine beiden nicht-chinesischen Hoffnungsträger, Timo Boll und Jun Mizutani, noch einmal schwerer machen, in diese Vorherrschaft einzudringen. So sehr ich beiden die Medaille gönne und so gut das für den Tischtennissport wäre, so sehr habe ich doch meine Zweifel, dass dieser Einbruch in die Vorherrschaft der Chinesen schon 2011 passieren wird. Ich wiederhole mich, aber dieses System, das zulässt, dass bis zu sieben Spieler aus einer Nation an den Start gehen, macht die Chinesen fast unverwundbar. Den Chinesen sei ganz ohne Zweifel ihr Erfolg gegönnt, denn sind die Nationen mit den besten Spielern und der besten Struktur. Gut für den Tischtennissport ist diese Alleinherrschaft aber nicht.“

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