4. Mai 2012

Der Meisterpott landete in Wels!!

Es war genau 11.29 Uhr am Vormittag des 29 April als der Meisterpott erstmalig in der Vereinsgeschichte in den Händen der Spieler der SPG Walter Wels lag. Dem vorausgegangen waren drei Jahre in denen man stets nur um Haaresbreite am begehrten Bundesligatitel vorbeischrammte und irgendwie schon am Nimbus des ewigen Zweiten nagte.

Am letzten Wochenende in der Tischtennisbundesliga liessen aber die Asse des Welser Tischtennisvereines nichts mehr anbrennen. Am Samstag wurde der Wiener Sportclub mit einem glasklaren 7:0 aus der Sporthalle Vogelweide gefegt und auch am Sonntag zur Matinee konnte Stockerau die Welser zwar ein wenig ärgern, am Gesamtresultat von 6:2 für den neuen Bundesligameister, konnten die Gäste aus Niederösterreich aber auch nichts mehr ändern.

Zum Wochenende selbst ist aus Sicht der Messestädter zu sagen, dass die Partie am Samstag gegen den Nachzügler Sportclub schon vom Doppel weg eine recht eindeutige Sache an der grünen Platte war. Nach dem sicheren 3:0 im Doppel, trugen alle Welsspieler mit zwei Einzelsiegen zur Höchststrafe für die Wiener mit 2 Einzelspielpunkten bei.

Besonders erfreulich wieder einmal die Leistung vom jüngsten im Bunde Dominique Plattner der neben dem Abwehrspezialisten Päuerl auch die routinierte Nummer 1 der Wiener Anton Kutis noch im 5 Satz dank seiner besseren körperlichen Fittness in die Schranken wies, was den Wiener am Ende noch eine gelbe Karte wegen Schlägerwerfens beschied.

Am Sonntag im alles entscheidenen Spiel um den Pott gegen Stockerau hätte den Welsern rein rechnerisch schon ein Remis zum Titelgewinn gereicht. Die Welser wollten sich aber schon vom Doppel weg, das die Herren Demeter und Petö recht sicher mit 3:1 für sich entschieden, auf keine Mathematikstunde einrichten.

Nach dem in der ersten Einzelpartie Lehel Demeter den Stockerauer Ersatzmann den jungen Stefan Reinsprecher eine Lektion in Sachen Tischtennis mit auf den weiteren Weg gab, stand es 2:0 für die Messestädter. Eine unnötige Niederlage von Plattner gegen Oldboy Frazyk brachte die Gäste zwar auf ein 2:1 heran. In weiterer Folge gewann der ungarische Topverteidiger Adam Pattantius gegen Szolt Petö mit 3:1 und Lehel Demeter servierte Frazik mit 3:0 von der Platte ab. Damit der Zwischenstand von 3:2 für Wels. Der 4 Punkt für Wels war wieder eine Formsache. Szolt Petö schoss Reinsprecher mit 3:0 von der Platte.

Die Überraschung des Tages und den Punkt !! zum Meistertitel errang dann ein sensationell aufgeigender Dominique Plattner gegen die Nummer 107 der Welt den für Olympia 2012 in London qualifizierten Adam Patttantius. Plattner steigerte sich in einen Spielrausch und bezwang er überraschend klar den Mann aus Budapest mit 3:0. Damit der 5 Punkt für Wels, was vorzeitig den Titel bedeutete.

Den Schlusspunkt setzte wieder Mister Zuverlässig Lehel Demeter der seinem Landsmann Pattantius beim 3:0 Sieg zum zweiten mal an diesem Vormittag das Nachsehen gab.

Die Welsspieler lagen sich in den Armen und kannte die Freude über den Gewinn des ersten Bundesligatitels keine Grenzen. Ein Traum ist wahrgeworden, so Wels Präsident Bernhard Humer, der so wie Obmann Gerhard Demelbauer und Sportleiter Hans Bräuml eine Sektdusche über sich ergehen lassen musste.

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